Interview mit Auszubildenden bei der Firma Stavermann

 

Interview mit Felix Sauer, Auszubildender bei der Firma Stavermann

Die Firma Stavermann mit Hauptsitz in Wallenhorst ist Anbieter für Gartentechnik und Kommunaltechnik. Mit 5 Filialen im Osnabrücker Land sowie inzwischen 3 Standorten in Münster und im Münsterland ist das Unternehmen eines der größten norddeutschen Händler für Marken wie STIHL, Honda, Kärcher, Husqvarna etc. Neben dem Endkundengeschäft ist das Unternehmen zudem bevorzugter Ansprechpartner für kommunale Betriebe, gerade im Bereich der Grünflächenpflege. Stavermann hat insgesamt 20 Auszubildende, 8 davon sind im August 2018 gestartet.

Die Redaktion sprach mit Felix Sauer, der an der Hochschule Osnabrück ein duales Studium absolviert und bei Stavermann den praktischen Teil seiner Ausbildung absolviert.


Redaktion: Herr Sauer, Sie sind nun seit drei Jahren bei Stavermann, in welchem Beruf werden Sie ausgebildet?

Felix Sauer: Meine Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement ist Teil eines dualen Studiums, das Ziel ist der Bachelor in Betriebswirtschaft.

Redaktion: Was ist unter Büromanagement zu verstehen?

Felix Sauer: Dieser Beruf wurde erst 2014 eingeführt und umfasst die bisherigen Ausbildungsberufe Bürokaufmann /frau, Fachangestellte/r für Bürokommunikation und den/die Kaufmann/frau für Bürokommunikation. Es geht um die Organisation der gesamten Abläufe, die im Büroalltag anfallen: Schriftverkehr, Terminplanung, Besprechungen etc.

Redaktion: Das klingt etwas trocken, wie sieht der Alltag aus?

Felix Sauer: Ganz im Gegenteil, das Aufgabenfeld ist sehr vielseitig, ich bin als Assistent der Geschäftsleitung für viele Termine verantwortlich, erhalte Einblick in betriebswirtschaftliche Abläufe und bekomme Infos zu Themen wie Werbekosten, Versicherungen usw. Zudem habe ich Zugang zur Homepage und kann aktuelle Informationen in Absprache mit der Werbeabteilung eigenständig online stellen.

Redaktion: Wie sind Sie zur Firma Stavermann gekommen?

Felix Sauer: Ich stamme hier aus der Gegend und da kommt man an Stavermann nicht vorbei. Ob man die Zeitung aufschlägt oder die Stavermann-Schau besucht – die Firma ist stets präsent und fördert auch lokale Vereine, das war mir sympathisch. Während der Fachoberschule hatte ich hier schon ein Praktikum absolviert, das hatte mir sofort gefallen.

Redaktion: Es gibt ja auch größere Betriebe, warum ein Familienbetrieb wie Stavermann?

Felix Sauer: Nun, es gibt auch eine Menge kleinerer Betriebe und da ist Stavermann mit seinen inzwischen 8 Filialen schon eine respektable Größe. Sie meinen aber sicher Betriebe mit mehreren Tausend Mitarbeitern. Mir ist da ein Betrieb mit einer familiären und überschaubaren Struktur lieber. Das ist ja der Vorteil, dass man hier die Zusammenhänge erkennt, dass man nachfragen kann und direkt vom Chef eine Antwort bekommt. Die Wege sind kurz und das hat seine Vorteile. In großen Betrieben sind viele Leute oft nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht, hier sieht man sich mehr als Team.

Redaktion: Und was sagt das Team, wie wurden Sie aufgenommen?

Felix Sauer: Da man mich schon aus dem Praktikum kannte, war ich kein Unbekannter mehr und schnell Teil der Stavermann-Familie. Es ist ein Vorteil, dass man hier auf ein relativ junges Team trifft. Man hat keine Hemmungen jemanden zu anzusprechen, der Umgangston ist locker.

Redaktion: Also alles „easy“?

Felix Sauer: Natürlich muss man auch mal ran, gerade wenn Saison ist. Wir leben von den Kunden, die haben Vorrang. Es ist ebenso selbstverständlich, mit anzupacken wenn Events, wie die Stavermann-Schau anstehen. Wenn dann aber alles gut läuft, dann gibt einem das ja auch was zurück: man sieht, was man geschafft hat. Wenn der Chef dann mal zum Grillen einlädt, spürt man auch die Anerkennung seitens der Geschäftsführung.

Redaktion: Noch ein Tipp für Azubis?

Felix Sauer: Immer dran denken, dass auch „alte Hasen“ mal als Azubi angefangen sind.

Redaktion: Danke für das Gespräch und weiterhin alles Gute.

Felix Sauer: Gern, danke.





 

 


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